Aktiv oder Passiv investieren?

Eine wichtigste Frage, beim Aufbau deines Portfolios, ist die Strategie bei der Auswahl der Anlagen: ob aktives oder passives Investieren. Aktives Investieren beinhaltet einen aggressiveren Anlageansatz und würde daher im Vergleich zu passivem Investieren höhere Renditen mit sich bringen.

Während es logischer erscheinen mag, dich für aktives Investieren zu entscheiden, bietet dir passives Investieren unbestreitbare Vorteile.

Aktives Investieren

Unter aktives Investieren versteht man die gezielte Auswahl einer einzelnen Anlage. Als Anleger analysierst du einen einzelnen Wert nach objektiven und durchaus subjektiven Kriterien. Gleichzeitig bist du auf der Suche nach kurzfristigen Preisschwankungen an der Börse.

Aktives Investment beinhaltet eine umfassende fundamentale bzw. technische Analyse. Mikro- und makroökonomische Faktoren beeinflussen die Anlageentscheidung. Das gesamte Portfolio wird permanent überwacht. Das Ziel des aktiven Investierens besteht darin, die Rendite des Marktes zu übertreffen.

Professionelle Aktivisten an der Börse sind Hedgefonds, die sehr aggressiv im Markt agieren und sich auf die absolute Rendite konzentrieren. Diese Strategie birgt ein hohes Risiko, schließlich muss die Erwartung des Fondmanagers nicht zwingend aufgehen.  

Als aktiver Investor musst du gut darin sein, die richtige Aktie zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen. Das erfordert viel Zeit für Recherche, sowie ein hohes Maß an Fachwissen und Risikobereitschaft.

Passives Investieren

Passives Investieren ist ein ausgewogenerer Anlageansatz, der darauf abzielt, der breiten Marktperformance gerecht zu werden. Passives Investieren ist langfristig ausgerichtet und ignoriert kurzfristige Marktschwankungen.

Als passiver Anleger begrenzt du deine Kauf- und Verkaufsaktivitäten im Portfolio. Somit ergibt sich eine kostengünstige Art zu investieren. Den kurzfristigen Versuchungen des Marktes setzt du simpel deine Geduld entgegen.

Eine ideale passive Investition ist der Kauf von Indexfonds. Der Indexfond, sprich ETF, ist bestrebt, der Indexrendite zu entsprechen, anstatt sich auf absolute Renditen zu konzentrieren.

Hier baut der kostengünstige Kollege Computer einen Index nach. Die Software ändert die Zusammensetzung des Fonds, parallel zu den Veränderungen und Gewichtungen im Index.  

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