AMD

Advanced Micro Devices (AMD) ist ein US-Unternehmen der Halbleiterindustrie mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien. AMD entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren (CPUs), Grafikprozessoren (GPUs), Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen (SoC). Für AMD arbeiten 12.600 Menschen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 rund 9,76 Milliarden US-Dollar umgesetzt haben.

Das Unternehmen wurde 1969 unter dem Namen „Sanders Association“ gegründet und im gleichen Jahr wurden die ersten Integrierten Schaltkreise produziert. Ab 1973 begann die internationale Expansion und außerhalb der USA wurde ein Werk in Malaysia errichtet. 1979 ging AMD an die Börse und man erwarb eine Lizenz von Intel zur Herstellung der 8086-Prozessoren.

1986 kam es zum Bruch zwischen AMD und Intel. AMD entwickelte daraufhin eigene Prozessorarchitekturen. Mit der Übernahme des CPU-Herstellers NexGen im Jahr 1996 schuf AMD technologische und personelle Grundlagen für weitere Entwicklungen.

2006 übernahm AMD ATI Technologies, einen zu diesem Zeitpunkt führenden Anbieter von Grafikprozessoren. In der Halbleiterbranche galt der Deal als besonders clever: Durch die Übernahme kann AMD, wie auch Hauptkonkurrent Intel, grundlegende Computerbauteile „aus einer Hand“ liefern. 

Ab 2008 trennt sich AMD von seinen eigenen Chip-Fabriken. Als Investor übernahm das Emirat Abu Dhabi die Geschicke und betreibt seither die Auftragsfertigung. Über den eigenen Investmentfond formte das Emirat ein neues Unternehmen: Globalfoundries mit Produktionsstätten (sogenannte Fabs) in Dresden, Singapur und im US-Bundesstaat New York.

 

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