BASF

“WE CREATE CHEMISTRY”

Rund 110.000 Menschen arbeiten in der BASF-Gruppe, für Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt. Chemie gilt als ein zyklischer Sektor. BASF hat sich jedoch so breit aufgestellt und auf so viele Spezialbereiche fokussiert, dass der Konzern auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten gutes Geld verdient.

BASF macht Chemie. Aber was bedeutet das?

Die Basischemikalien des Konzerns kommen zum Beispiel in Lösemitteln und Lacken zum Einsatz. Für Medikamente und Pflegemittel werden Zusatzstoffe hergestellt, für Autos Kunststoffe. Auch Pflanzenschutzmittel gehören zum Angebot. Wem das noch zu wenig greifbar ist: BASF produziert als Weltmarktführer sogenannte Superabsorber, die in Windeln Flüssiges aufsaugen.

Historie

Die BASF hat ihren Ursprung in der 1865 in Mannheim gegründeten Badischen Anilin & Sodafabrik. Gleich im Anschluss der Gründung zog die neue Firma auf die linke Seite des Rheins nach Ludwigshafen um.

Anfänglich produzierte das Unternehmen Teerfarbstoffe (Anilinfarben) und deren Vorprodukte, begann dann mit der Herstellung von Textilfarbstoffen auf Indigobasis (Indigo ist ein tiefblaues Pigment mit hoher Farbstärke) und erreichte innerhalb weniger Jahre durch Ausbau und Akquisitionen eine führende Position auf dem weltweiten Markt für Färbemittel.

Mit der Entwicklung von industriellen Syntheseverfahren gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die großtechnische und damit kostengünstige Produktion von Indigo, worauf der Markt für natürliches Indigo zusammenbrach. Heutzutage werden mehrere zehntausend Tonnen Indigo pro Jahr synthetisch produziert, wobei er überwiegend zum Färben von Denim-Baumwollstoffen für die Herstellung von Bluejeans verwendet wird.

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