Kiew und Ukraine

Tschernobyl-Tourismus

25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe hat sich die geschlossene Zone, ein 30-Kilometer-Radius um den havarierte Block 4, zu einem einzigartigen Naturpark entwickelt. Der Mensch hat sich aus dem kontaminierten Gebiet zurückgezogen und seitdem gedeiht die Tier- und Pflanzenwelt. Die vermeintliche Todeszone wird nun von Seeadler, Wölfen und Wildpferde bewohnt. Fast scheint es so, als würden …

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McDonalds-Filiale in Tschernobyl

Ständig arbeiten in der verbotenen Zone von Tschernobyl viele Tausend Menschen. Das sind in erster Linie Ingenieure, Wissenschaftler, Militärs und vor allem Arbeiter. Letztere kümmern sich um Rückbau und Konservierung der maroden Atomanlagen. Durch den Neubau des Sarkophags sind derzeit zusätzlich viele Mitarbeiter westlicher Unternehmen vor Ort. Seit einigen Jahren dürfen neben Offiziellen auch private …

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Die Auferstehung von Tschernobyl

In Tschernobyl sollte Europas größter Kernkraftwerk-Komplex entstehen. Um den Bau und Betrieb der Atomreaktoren zu gewährleisten, wurde 1970 Pripjat gegründet: der Wohnort für zahlreiche Arbeiter, Wissenschaftler und Familienangehörige. Am gleichnamigen Fluss gelegen, wurde die Siedlung nur drei bis vier Kilometer von den Kernreaktoren entfernt errichtet. Damit liegt Pripjat heute mitten in der unbewohnbaren Sperrzone von …

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Tschernobyl hat Probleme

Im havarierten Block 4 schlummert der geschmolzene Reaktorkern, also tonnenweise hoch radioaktives Material. Der alte Sarkophag ist müde und eine neue Schutzhülle nimmt bisher nur schleppend Gestalt an. Doch Tschernobyl hat noch viel mehr Probleme, so unter anderem die Kühlbecken: 98 Millionen Kubikmeter Wasser, verteilt auf eine Fläche von rund 23 Quadratkilometern! Primär hat der …

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Die Geisterstadt Pripyat

Du möchtest also wirklich Pripjat besuchen? Genauso gut kannst Du ein Minenfeld im Kosovo durchqueren. Das hat in etwas den gleichen Kick. Radioaktivität kannst Du weder sehen, schmecken noch riechen. Aufspüren lassen sich „Hotspots“ nur mit dem Geigerzähler. In Pripjat gibt es einige heiße Stellen, vor allem unten am gleichnamigen Fluss. Einen eigenen Geigerzähler zu …

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Tschernobyl Checkliste

Exkursion in Pripjat: Kleidung Um für ein paar Stunden Pripjat zu erkunden ist kein Schutzanzug notwendig. Aber genauso wenig sind im Sommer T-Shirt und Shorts angesagt, vielmehr langärmelige Kleidung, lange Hose und – essenziell – festes Schuhwerk. Flip-Flops sind kein geeignetes Schuhwerk um durch eine zerbröselnde Geisterstadt zu laufen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, …

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20 Jahre nach dem Super-GAU

Die ersten Nachrichten waren dünn. Eine schwedische Messstation erfasste tief im Osten Europas erhöhte Radioaktivität. Vielleicht (oder sicher) verstanden die westlichen Experten rasch was sich da für eine Tragödie, kaum 100 Kilometer nördlich von Kiew, zusammenbraute. Der „normale“ Bürger wohl kaum und die sowjetische Regierung trug wenig dazu bei, den Westen schnell und umfassend zu …

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Das Land der glücklichen Frösche

Die Samara ist ein 320 km langer Nebenfluss des Dnjeprs und fließt durch ein Steppengebiet im Süden der Ukraine. Von ihrer Quelle im westlichen Donezrücken (Oblast Donezk) fließt der Fluss durch die Oblaste Charkiw und Dnipropetrowsk, bevor er bei Dnipropetrowsk dann in den „Dniprodserschynsker Stausee“ mündet, welcher für die örtliche Bewässerung und Fischzucht genutzt wird. …

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