Pepsodent

Pepsodent ist eine seit 1915 bestehende Zahnpasta-Marke, die auf den US-Unternehmer Douglas Smith zurückgeht. Smith erwarb die Rezeptur von einem Zahnarzt und meldete Pepsodent als Marke der „The Pepsodent Company“ in Chicago an. Faustformel für den Produktpreis: ein Drittel für die Herstellung, ein Drittel für die Werbung und ein Drittel als Profit. Damit wurde Smith ein erfolgreicher Unternehmer und anerkannter Wohltäter. Sein Sohn Kenneth verkaufte 1944 die Marke Pepsodent an Unilever.

Ab den 1950er-Jahren wurde Pepsodent über die Tochtergesellschaft Elida-Gibbs auch in Deutschland produziert und verkauft. Anfang der 1970er-Jahre erreichte Unilever einen Marktanteil von 20 Prozent bei Zahnpflegeprodukten in Europa. Platz 2 hinter dem Marktführer Colgate. In den Folgejahren gingen allerdings Marktanteile verloren, weil der Hersteller zögerte, der Rezeptur Fluorid beizumischen. Die in Deutschland bekannte Zahnpasta Signal, ebenfalls aus dem Markenportfolio von Unilever, wird heutzutage in Skandinavien, Indien, Südafrika und Südamerika unter dem Namen Pepsodent vertrieben.  

Das US-Unternehmen Church & Dwight übernahm 2003 von Unilever die Markenrechte Pepsodent und Mentadent für den Vertrieb in Nordamerika. Eine Studie zwischen 2013 und 2016 kommt zum Schluss, dass etwa 6 Millionen Amerikaner mit Pepsodent ihre Zähne putzen. Damit gehört Pepsodent zu den größten Marken, dennoch abgeschlagen von der führenden Konkurrenz Colgate (Dentagard, Elmex, Meridol) und Crest (blend-a-med, Blendax), mit jeweils mehr als 100 Millionen Zahnputzenden Kunden.  

Dividende mit Zahnpasta

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