4 Tipps um deine Rendite zu steigern

Nachfolgend vier Tipps deines Autors, wie du als passiver Anleger deine Rendite optimieren kannst.

Tipp 1: Strategie senkt das Risiko

Du solltest dir anfänglich genau überlegen, welche Regionen, Branchen und Wertpapiere in dein Depot landen sollen. Wenn du dich einmal festgelegt hast, solltest du i.d.R. bei dieser Entscheidung bleiben. Korrekturen sind selten notwendig und selbst wenn sich andere ETFs oder Fonds besser entwickeln, als die eigenen Wertpapiere, so kann das nur eine Momentaufnahme sein. Der Kurs von heute ist morgen der Kurs von gestern. Die breite Aufteilung deines Kapitals in Indexfonds oder anderen Werten bietet gerade bei fallenden Kursen an der Börse die notwendige Sicherheit und senkt das Risiko von Verlusten über viele Jahre Laufzeit. Weniger Kursverluste steigen logischerweise die Rendite.

Tipp 2: Zeit ist Geld

Du möchtest dein passives Investment langfristig ausbauen. Wie viel Zeit solltest du nach der Geldanlage noch in die Beobachtung der Kurse stecken? Dein Autor sagt es dir sehr deutlich: so gut wie keine! Das ist das Wesen der passiven Geldanlage, hier ist lediglich deine Geduld gefragt und die Geduld zahlt sich langfristig aus. Das bedeutet nicht, dass du nicht hin und wieder deine Wertpapiere überprüfst. Es ist auch nicht streng verboten, aus einem deutlich sinkenden Markt auszusteigen, um günstigere Kurse für den erneuten Einstieg zu nutzen. Doch dein Risiko der ständigen Marktbeobachtung wird sein, in den aktiven Handel zu verfallen.

Tipp 3: Sparpläne clever nutzen

Es muss nicht das große Investment sein. Ganz im Gegenteil, steter Tropfen höhlt den Stein. Fonds und ETFs eignen sich perfekt für regelmäßige Sparpläne. Dabei kommt dir die Volatilität der Börse entgegen: Bei sinkenden Kursen kaufst du günstiger hinzu, bei steigenden Kursen wird dein gesamtes Investment nach oben gezogen. So erzielst du über die Jahre einen guten Durchschnittspreis. Online-Broker bieten dir heutzutage kostenlose Sparpläne an. Sparraten ab 25 Euro im Monat, ermöglichen Kleinanleger ein großes Vermögen anzusparen.

Tipp 4: Günstige Kosten heben die Rendite

ETFs bilden einen Index nach. Ein ETF der auf Basis des MSCI-World investiert, beinhaltet über 1.600 Aktien aus den entwickelten Industrieländern. Zur Steuerung eines ETF ist kein teures Management erforderlich, eine Software baut den Index nach und sorgt für Anpassungen. Der Markt selbst, in den der Indexfond investiert, legt den Gewinn fest. Aus diesem Grund kommen Anbieter von ETFs mit Kosten von 0,15 % pro Jahr aus. Speziell konzipierte ETFs berechnen den Anleger Kosten von 0,40 % bis 0,75 %. Ein gemanagter Fond kostet i.d.R. 1,5 % bis 2,5 % Verwaltungsgebühr pro Jahr. Dadurch fällt es vergleichbare aktive Fonds nicht leicht, die Entwicklung der ETFs zu schlagen.

     

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