Fotografieren ist (keine) Kunst

Fotografieren ist auch nicht mehr das, was es einmal war.

Als ich kürzlich die Stadt Colmar in Frankreich besuchte, hat mich seit langem mal wieder die Lust am Fotografieren gepackt. Leider war ich lediglich mit dem Smartphone unterwegs. Also knipste ich hier und da, so wie es inzwischen viele Millionen von „Fotografen“ tun, die den Alltag ablichten und live mit der ganzen Welt teilen. Aber es gibt sie noch, die Dinosaurier, welche mit schwerer Ausrüstung – Spiegelreflex plus enormer Lichttüte – unterwegs sind. Nein, heute muss niemand mehr Kiloweise Equipment mit sich führen, um einen Moment abzulichten. Ein aktuelles Smartphone ist genug. Und tatsächlich, auf dem Display sieht alles prima aus – für Facebook, Instagram und Snapchat reicht die Aufnahmequalität allemal.

Polaroid

Polaroid schafft schöne Werkzeuge, um bedeutungsvollen Momente, auf kreativer Weise, im Leben festzuhalten. Die Marke Polaroid und das geistige Eigentum wurde 2017 von der polnischen Smolokowski-Familie übernommen. Die Investoren sind zusätzlich Mehrheitseigentümer von “The Impossible Project”, einem Unternehmen, das Polaroid-Filme produziert.

Instagram

Instagram ist ein kostenloser Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos. Nutzer können Bildmaterial hochladen und mit Filtern versehen. In Anlehnung an Polaroid-Kameras hatten mit Instagram gemachte Fotos ursprünglich eine quadratische Form. Instagram ist eine Mischung aus Mini-Blog und audiovisueller Plattform und ermöglicht es, Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Instagram gehört heute zu Facebook.

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