VARTA

Das Unternehmen Varta hat eine Geschichte über mehr als 100 Jahre. Gegründet im Jahr 1887 durch Adolf Müller in Hagen. Der Fokus lag auf dem Marktpotenzial für Akkumulatoren und die industrielle Fertigung startete bereits im Folgejahr. 1894 wurde die damals noch als Accumulatoren-Fabrik Aktiengesellschaft (AFA) bezeichnete Firma erstmals an der Berliner Börse gelistet.

1904 kaufte das AFA die Watt Accumulatoren-Werke AG. Das Unternehmen stellte in Berlin tragbare Akkumulatoren her, welche unter anderem für Taschenlampen oder Signalapparate genutzt wurden. Die Vertriebsgesellschaft hatte den Namen Varta (Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren) und die produzierte Gitterplatte war der Ursprung für die Starterbatterie von PKWs.

Die guten Verkaufszahlen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgten für ein schnelles Wachstum und die Expansion in zahlreiche Länder wie zum Beispiel Russland, Ungarn, Italien und Schweden. Im ersten Weltkrieg folgte die Umstellung auf die Herstellung von militärischen Produkten.

Nach dem Ersten Weltkrieg erwarb die Familie Quandt einen Großteil der Anteile. Das Unternehmen war im Zweiten Weltkrieg ein Hauptproduzent diverser militärische Produkte wie zum Beispiel von Antriebsbatterien für U-Boote. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die Umbenennung des Unternehmens in VARTA als Marken- und Qualitätsbegriff.

Heute erzielt das Unternehmen mit der bewegenden Geschichte mit dem Verkauf von Haushaltsbatterien und Ladengeräten seine Umsätze und Gewinne.

Artikel in Arbeit.

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