Persönlich nutze ich Sparpläne nur im Zusammenhang mit ETFs. Aktien als Einzelwerte kaufe ich individuell mit klaren Stückzahlen hinzu: Abhängig vom Kurs, vom Timing und nicht zuletzt von der Kassenlage. Klar habe ich individuelle Sparpläne für Dritte zusammengestellt oder eingerichtet und die meisten Leserinnen und Leser bauen die Altersversorgung mit Sparplänen auf.

Alles prima! Nur für mich selbst kam ein Sparplan mit Aktien bisher nicht in Frage, ich mag einfach keine Bruchstücke, ich möchte – wenn schon, denn schon – ganze Aktien besitzen. Zugegeben, strategisch macht es keinen Sinn, es ist ein Tick: Gerne teile ich die Anzahl der Aktien einer einzelnen Position durch die Zahl sechs oder durch zehn. Ein bisschen nerdig – oder?

Ein Sparplan in 24 Aktien

Na gut, lange Rede kurzer Sinn – seit dem Sommer habe ich einige Sparpläne auf Aktien eingerichtet. Aktuell sind es 24 Unternehmen die ich bespare. Die Auswahl war nicht ganz einfach, denn ich wollte nur Unternehmen im Sparplan, die noch nicht als Position im Depot vorhanden sind.

Deshalb kommen Klassiker wie Alphabet, Amazon, Apple oder Microsoft im Sparplan nicht vor. An sich halte ich nicht allzu viel von Banken, der Autobauer Tesla ist reichlich überbewertet und Zalando – ach komm, Schwamm drüber. Dieser Sparplan ist mein kleines Experiment, aus Spaß an der Freude und um einfach mal etwas Neues zu denken.

Das Experiment, sprich der Sparplan, beginnt am Anfang einer Rezession, inmitten einer europäischen Energiekriese und bei tendenziell fallenden Kursen. Da bin Ich gespannt, wie sich die einzelnen Unternehmen entwickeln. Abgerechnet wird in drei bis fünf Jahren und Quartal für Quartal ziehe ich eine kleine Zwischenbilanz.

Kaufen wenn die Kanonen donnern

Das monatliche Budget (24 x 100 € x 6 Monate) möchte ich bis zum Jahresende aufrechterhalten und vielleicht werde ich es im Verlauf des neuen Jahres um die Hälfte reduzieren. Es wird sich zeigen, investiere ich in einen fallenden oder steigenden Marktumfeld – vor allem – habe ich genügend flüssige Mittel, um das Budget zu halten.

Nachfolgend die besparten Aktien, zu den einzelnen Unternehmen werde ich noch schreiben. Der erste Quartalsbericht erscheine Anfang Oktober 2022 und bis dahin sollten 7.200 Euro invesziert sein. Bei der aktuellen Marktlage muss ich mutmaßlich schon froh sein, wenn die Verluste moderat ausfallen.

Abbott Colgate-Palmolive Nike
Abbvie Covestro Siemens
Airbnb Evonik Industries Snowflake
American Express Fresenius Tesla
BMW Goldman Sachs Unilever
Booking JPMorgan Chase Union Pacific
Caterpillar K&S Visa
Coca-Cola Match Group Zalando

 

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